Die Bedrohung der Aktivistin Jenny Haas aus Offenburg mittels einer toten Ratte im Briefkasten kommentiert der Sprecher der AfD Ortenau wie folgt:
Gewalt, Bedrohung, Doxing und die Abrede von demokratischer Legitimation dürfen nie zu Mitteln der politischen Auseinandersetzung werden. Zwar werden Vertreter der AfD überproportional häufig Opfer solcher Methoden, allerdings rechtfertigt das aus unserer Sicht nicht, sie selbst anzuwenden – auch nicht gegen Täter der anderen Seite.
Wer auch immer die tote Ratte in den Briefkasten von Frau Haas gesteckt hat, dem sage ich: Falls das als Unterstützung derjenigen gedacht war, die in der Vergangenheit Opfer von Verleumdungen und Ausgrenzungsforderungen seitens Jenny Haas und ihrer Organisation geworden sind: Eine solche Unterstützung brauchen wir nicht. Wer so etwas macht, stellt sich selbst auf die gleiche moralische Stufe wie die linksradikalen Gewalttäter der sogenannten Antifa und wird bei der AfD als konservativer Kraft daher nie willkommen sein. Wir verzichten als bürgerliche Partei auch gerne auf seine Wählerstimme.
Wie man demokratisch auf das Verhalten von Frau Haas reagiert, zeigt unsere AfD-Fraktion im Gemeinderat Lahr: Nachdem auf das Betreiben von Frau Haas im Mai AfD-Mitglieder von einer öffentlichen Veranstaltung im Alten Rathaus Lahr ausgeschlossen worden waren, hat unsere Fraktion nun eine Änderung der Miet- und Nutzungsbedingungen für städtische Räume beantragt, um so etwas in Zukunft auszuschließen.
Lahr/Schwarzwald, 23. Oktober 2026
Benjamin Rösch, Sprecher des AfD Kreisverbandes Ortenau
